Abschied von Pfarrerin Simone Bakus – Pfarrerin Anja Valentin wird neue evangelische Seelsorgerin am Augusta-Krankenhaus

Oberrath (evdus). Blasmusik, Sonne, Sommerwind, eine Andacht an der Josef-mit-Kind-Statue im Innenhof des Augusta Krankenhauses in Oberrath: Simone Bakus freute sich sichtlich über ihren bewegenden Abschied vom Augusta-Krankenhaus am 10. Mai 2022, wo sie fast fünfeinhalb Jahre als evangelische Seelsorgerin tätig war und am 31. Mai ausscheidet. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt sie. Sie freut sich auf die volle Stelle am Uniklinikum Düsseldorf und die mögliche Konzentration auf eine Aufgabe an einem Standort, an dem sie nun schon seit 25 Jahren wirkt, aber sie hat die Zeit am Augusta-Krankenhaus mit den dienstäglichen Abstechern nach Rath sehr genossen. „Ich bin hier herzlich aufgenommen worden und habe die ökumenische Zusammenarbeit sehr geschätzt. Das ist für mich ein Modell für die Zukunft.“ Das Augusta-Krankenhaus habe überschaubare Strukturen, in dem einen die Menschen schnell kennenlernten. „Ich konnte eine sehr kontinuierliche Seelsorge etablieren – insbesondere bei vielen älteren Patienten etwa in der Gefäßchirurgie, die längere Zeit hier verbringen.“

Jetzt freut sie sich, dass es gelungen ist, eine ihr gut bekannte, kompetente Nachfolgerin gefunden zu haben, die am 1. Juni startet: Pfarrerin Anja Valentin übernimmt die 25 Prozent-Stelle von Simone Bakus zusätzlich zu ihrer Aufgabe in der Bilker Luther-Kirchengemeinde. Valentin ist in Rath zuhause und kennt die Strukturen. „Hier ist mir alles sehr vertraut, ich kenne das Krankenhaus schon lange“, sagt sie. Die beiden kennen und schätzen sich aus vielen Begegnungen und Vertretungen – entsprechend herzlich und innig fiel die „Staffelübergabe“ aus. „Ich habe die Aufgabe hier gerne übernommen. Herausforderungen haben mich immer schon gereizt“, sagt Valentin. „Ich habe hier schon vor langer Zeit Pfarrer im Ruhestand Jürgen Albrecht vertreten, und ich kenne die Einrichtung auch aus der Patientenperspektive“, sagt sie und lacht.

Simone Bakus gab ihrer Nachfolgerin nicht nur gute Wünsche und Gottes Segen mit auf den neuen Weg, sondern weckte auch Vorfreude: „Dich werden nette und freundliche Mitarbeitende erwarten, nicht nur in der Pflege und unter den Ärztinnen und Ärzten, sondern auch in der Technik, Hauswirtschaft, Verwaltung und Geschäftsführung.“ Und ganz sicher auch unter den Patientinnen und Patienten, die sie mit offenen Armen empfangen werden: „Wenn Du ihnen zuhörst, tut ihnen das gut.“

Autor: Dr. Heiko Schmitz

2022-05-11T11:27:59+02:0011. Mai 2022|