Warhols Serien Accident, Suicide, Electric Chair und die Skulls

Carlstadt (evdus). Als gefragter Gebrauchsgrafiker wusste ­Andrew Warhol (1928 – 1987), Warenästhetik, Vervielfältigungstechniken und Vertriebsstrategien aus Werbung und Massenkultur zu nutzen. In einem Seminar der Evangelischen Stadtakademie Düsseldorf am Samstag, 27. November, 14 Uhr bis 19 Uhr geht es um seine Kunst, seinen beispielhaften Ausdruck ab Anfang der 1960er Jahre:

Siebdrucke in Serie, arbeits­teilig in der „Factory“ produziert, Inbilder der jungen Pop-Art mit den Todesbildern der weißblonden „Sphinx ohne Geheimnis“ (Truman Capote) als Kern. Angesichts endlos anmutender Motiv-Wiederholung dämmert uns: Zum Schein nur schenkt das statische Einzelbild seinem Sujet immerwährende Gegenwart, von Dauer ist nur die Vergänglichkeit.

Anmeldung erforderlich

Veranstaltungsort

Haus der Kirche, Bastionstraße 6, Düsseldorf alternativVideo-Abruf

Referent/in

Dr. Karoline Künkler, Künstlerin und 
Kunsthistorikerin, Düsseldorf

Leitung

Dr. Gabriela Köster, Studienleiterin

2021-11-23T15:07:06+01:0010. November 2021|