Der Stern verbindet Menschen

Bilk/Friedrichstadt (evdus). Die Unterbilker, Bilker und Friedrichstädter können es kaum erwarten: Nach zweijähriger „Coronapause“ ist er wieder da, der ökumenische Adventskalender, bei dem sich an 24 Tagen an 24 Orten des kirchlichen und öffentlichen Lebens im Quartier Türen öffnen.

Seit 15 Jahren gibt es ihn schon, den beliebten, gemeinsamen Adventskalender im DIN A3-Format für alle Generationen der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde und der Pfarreiengemeinschaft Unter-und Oberbilk, Friedrichstadt und Eller-West. Auf der Rückseite stehen vom 1. bis 24. Dezember die Orte und Uhrzeiten, meist um 18 Uhr, der jeweiligen Treffpunkte, zum Beispiel im Tagesaufenthalt für Wohnungslose Horizont am 6. Dezember, im evangelischen Krankenhaus (EVK) am 8. Dezember oder im Caritas Altenzentrum Hubertus am 14. Dezember. Jeder Veranstaltungsort hat sein eigenes Programm.

„Nach unserer zweijährigen Kalenderpause haben wir den Kalender neu gestaltet. Auf der Vorderseite ist in der Mitte ganz groß ein gelb leuchtender Stern zu sehen, zu dem Menschen, Familien, Senioren, Alleinstehende aus allen Ecken kommen, dargestellt mit Figuren in den Farben verschiedener Nationalflaggen. Alle sind willkommen. Der Stern steht für den Stern von Bethlehem und auch für den Herrnhuter Stern, den wir zu jedem Ort im Rahmen des Adventskalenders, an einer großen Stange angebracht,  mitnehmen“, sagt Konstanze Meschke, Pfarrerin an der Friedenskirche in Unterbilk.

Wieder mit dabei ist der Landtag Nordrhein Westfalen am 7. Dezember (hier ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0211.60 00 15 10), und auch das beliebte Turmblasen an der St. Peterkirche am Kirchplatz findet in diesem Jahr wieder statt. „Vor einigen Jahren ist sogar einmal eine Straßenbahn stehengeblieben, als diese noch oberirdisch fuhren, und hat der Aktion beigewohnt“, sagt Pfarrer Stephan Pörtner von der katholischen Seite.

Neu mit dabei ist die Düsseldorfer Buchhandlung an der Bilker Allee. Sie begrüßt am 16. Dezember die Adventskalender-Gäste. Man überlege, in den nächsten Jahren auch Geschäftsleute aus dem Stadtbezirk miteinzubinden, eine besinnliche Viertelstunde anzubieten, so Pörtner.

„Wir möchten Kirche und gesellschaftliches Leben mit dem Adventskalender abbilden und Orte zum Innehalten in der oft lauten und hektischen Stadt schaffen. Es geht um Gemeinschaft und Besinnung in all‘ dem vorweihnachtlichen Trubel“sagt Meschke.

Gerade ältere Menschen, die alleine leben, deren Kinder weit entfernt wohnen, bereitet der Adventskalender große Freude. Sie haben dann feste Programmpunkte im Alltag und treffen andere Menschen.

Der Adventskalender ist in einer Auflage von 3150 Stück gedruckt und liegt in Geschäften in Unterbilk, Bilk und Friedrichstadt, in Kindergärten, den Kirchen, Altenheimen im Stadtbezirk und im Gemeindebüro der Friedenskirche, Florastraße 55, aus. Online ist er ab dem ersten Advent, 27. November, zu finden unter www.lebendiger-adventskalender-bilk.de.

Eine Übersicht über weitere „Lebendigen Adventskalender“ finden Interessierte hier.

2022-11-24T15:27:16+01:0024. November 2022|