Die Evangelische Luther-Kirchengemeinde in Bilk und die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG (DWG) bauen zusammen auf die Zukunft: Am Freitag, 26. August, ist das neu gestaltete Quartier an der Johannes-Weyer-Straße mit dem Gemeinwesenraum „Johannes-Beckmann-Saal“ eingeweiht worden.

Auf dem Gelände der früheren evangelischen Bruderkirche in Düsseldorf Bilk entwickelte die DWG zusammen mit der Evangelischen Luther-Kirchengemeinde ein Quartier für die Zukunft – einen Ort zum Leben, Wohnen und Begegnen.

Das Presbyterium der Kirchengemeinde hat im Jahr 2015 die Entschluss getroffen, das Gemeindeareal neu zu gestalten. Die Kirchengemeinde entschied sich dabei für eine Neubebauung des ca. 6.000 Quadratmeter großen Grundstücks, welches in der Nähe der Universitätsklinik Düsseldorf liegt. Die Wahl fiel auf die DWG, die das Grundstück als Erbbaurecht übernimmt. Bei der Wahl des Partners war es den Verantwortlichen der Kirchengemeinde sehr wichtig, dass ein Quartier entsteht, welches den kirchlichen und auch sozialen Auftrag aller Beteiligten wieder gibt und nicht die Gewinnmaximierung an der ersten Stelle steht.

Ein Raum für die Nachbarschaft an der Johannes-Weyer-Straße

Aus diesem Grund fiel die Wahl auf die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG (DWG), die mit ca. 8.000 Wohnungen die größte Wohnungsgenossenschaft in der Landeshauptstadt Düsseldorf ist. Die neue Bebauung wird auch künftig einen sozialen und kirchlichen Charakter haben. So wird die Diakonie auf dem Grundstück eine dreigruppige Kindertagesstätte betreiben. Die Evangelische Luther-Kirchengemeinde wird weiterhin ein Angebot für alle Interessierten aus der nahen Umgebung und das benachbarte Seniorenzentrum „Katharina-von-Bora-Haus“ auf dem Areal anbieten können. Hierfür ist ein Gemeinwesenraum entstanden.

Ein Teil der historischen Fenster der Bruderkirche findet sich in diesem Raum wieder, benannt nach dem ehemaligen Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Pfarrer Joachim Beckmann. Neben den 60 Wohnungen für die Genossenschaftsmitglieder sind zusätzlich 10 behinderten-gerechte Wohnungen für erwachsene Menschen entstanden. Die Menschen mit Behinderung werden begleitet und betreut durch die aus Mönchengladbach stammende Stiftung Hepatha. Für die Architektur hat die DWG das Düsseldorfer Architekturbüro JEP beauftragt.

2022-08-31T08:38:23+02:0029. August 2022|